Knasterkontor

Knaster

Erstmals fand der Begriff Knaster Anfang des 17. Jahrhunderts Erwähnung. Damals wurde ein würziger, milder Tabak von vergleichsweise hoher Qualität in Rohrkörben transportiert. Diese Körbe wurden im Spanischen als „canastros“, im Griechischen als „kánastron“ bezeichnet. Im deutschen und holländischen Sprachraum wurde daraus der Begriff „Knastertobak“. Im Laufe der Zeit hat das Wort Knaster aber eine eher abwertende Bedeutung bekommen. In der Studentensprache wurde damit billiger Tabak bezeichnet.

Bis zum frühen 20. Jahrhundert wurden aber auch Hanfblüten als Knaster bezeichnet. Unter der armen Landbevölkerung war es üblich die Blüten des Nutzhanfes, ein Abfallprodukt der Faserproduktion, in der Pfeife zu rauchen. Hier stammt das Wort vermutlich von „knistern“ ab, da die Samenkapseln beim Verrauchen platzten und dabei ein knisterndes Geräusch machten.

Wir verstehen den Begriff hier als ein anderes Wort für Tabak und haben uns gefreut, dass die Domain Knasterkontor noch frei war.

Kontor

Der Begriff Kontor wird seit dem 16. Jahrhundert verwendet und stammt vermutlich von dem französischen Wort „comptoir“ ab, was mit „Zahltisch“ übersetzt werden könnte. Im späten Mittelalter wurde mit Kontor eine Niederlassung von hansischen Kaufleuten in anderen Ländern bezeichnet. Im 19. und 20. Jahrhundert wurden die Geschäftsräume und Büros von Kaufleuten Kontor genannt.

Knasterkontor

Auch der kleine Krämer auf dem Lande hat sein Hinterzimmer, was nicht selten Lager, Büro und Herrenzimmer in einem war, stolz als Kontor bezeichnet. Und genau in diesem Sinne sehen wir unser Knasterkontor. Hier wollen wir schnacken über schöne Dinge rund um die Tabakpfeife. Hier sollen auch kleine Handwerker und Hobbybastler die Möglichkeit bekommen, ihre Produkte anzubieten. Hier wollen wir eine Plattform bieten, um auch Nischenprodukte zu vertreiben und zu testen, ob sie bei den Pfeifenfreunden ankommen.

Wir sind gespannt auf Eure Ideen und freuen uns über jeden Vorschlag!

Allzeit gut Rauch!

Euer Hubert